Donnerstag, 25.07.2013

Letzter Eintrag

Hey meine Lieben,

das ist nun der letzte Blogeintrag. Ich habe Australien bereits vor 10 Tagen verlassen und einen kleinen Urlaub in Thailand zwischen die eine und die andere Heimat geschoben.

Meine letzten beiden Wochen in Australien waren einfach noch einmal richtig schön.Lächelnd Die erste Woche in Perth war, wie soll ich sagen, so richtig Backpacker leben. Seit Monaten mal wieder in einem Hostel mit Deutschen die meine Sprache und Witze verstehen, aber natürlich auch noch anderen. Ich hatte sofort meine Truppe, mit der ich um die Häuser gezogen bin. Tagsüber und natürlich auch nachts. Ich war sogar das erste Mal im Casino. War allerdings nicht so ein erfolgreicher Abend, da ich 50 Dollar ( mein Limit für den Abend) innerhalb von 15 Minuten verspielt habe...das hatte ich mir irgendwie anders vorgestellt, ich dachte, das hällt ein bisschen länger. Außerdem sind wir nach einem kurzen Abstecher zu McDonalds nicht wieder reingekommen, weil wir keine Passport mithatten. zuvor sind wir sogar dem Casino Club beigetreten, aber das hat die Türsteher eher wenig interessiert. Zwinkernd

HIer einfach ein paar Bilder aus Perth und Umgebung. Fremantle Kings Park Skyline von Perth :) Cottesloe Beach

Die zweite Woche ist Ant aus Smoky Bay überraschend gekommen und wir haben uns einen Campervan gemietet und sind ein bisschen nach Norden gefahren Lachend Pinnacles Doesn't it look comfy ? :) Telefonieren mit Papi

Dann hieß es Abschied nehmen von Australien. SCHLIMM...GANZ SCHLIMM!!!

Und dann gings nach Thailand für 9 Tage und nun sitze ich hier am Changi Airport ( der beste der Welt  ) und erinner mich zurück an meinen ersten Blogeintrag von hier aus zusammen mit Merle Lächelnd ) 9 Monate ist es her und dazwischen sind so einige Träume war geworden.

Ich bin zu ausgelaugt von diesen 9 Monaten um jetzt noch mehr zu schreiben und genieße lieber noch ein bisschen die Sonne hier auf der Dachterasse am Changi Airport in Singapur !

Ihr hört dann als nächstes von mir in der Geo oder so Reingefallen

Freitag, 28.06.2013

Was man in Smoky halt so macht...

Knapp 2 Monate war ich jetzt wieder in Smoky Bay und ich habe so viel Zeit mit angeln verbracht, dass ich nicht gemerkt habe, wie schnell die Zeit vergangen ist.Unentschlossen Ja, ich bin richtig zum Angler geworden, ich fang zwar selten was, aber das macht mir wenig. Zunge raus Meine pinke Angel ist es wert sie zur Schau zu stellen und angeln in Australien ist nicht einfach nur so rumsitzen und warten. Angeln in Australien ist Erlebnis pur. Ob von der Jetty, am Strand oder vom Boot aus. Das Beste ist squiding ( Tintenfische fangen), weil die so gut wie immer anbeißen. Außer bei mir, aber das ist irrelevant, denn wenn die Jungs squiden gehen, dann machen sie das nicht um für das Abendbrot zu sorgen, sondern um mit ihren Mates an der Jetty ab zu catchen Lachend Die Squids landen dann immer in meinem Eimer und ich koch Spaghetti mit Seafood, ohne etwas gefangen zu haben Lachend Too easy.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob Fischingtrips mit dem Boot nicht doch besser sind als squiding, denn Delfine streicheln und angucken ist garantiert. 20 Stück haben wir letztes mal gesehen und ich hatte zum Glück meine Kamera dabei. Lächelnd     Ja also die Ausbeute ist dann wie gesagt immer nicht sooo gut, aber das macht uns ja nichts.

 

 

Heaps fun dieses fischen…die ersten drei male . . . nach 7 Wochen geht es einem dann schon irgendwie auf die Nerven, also brauchten wir eine andere Beschäftigung.

Hab dann mit boxen angefangen , hätte meiner australischen Figur auch gut getan, wenn ich es durchgezogen hätte, aber Playstation spielen war dann doch auch irgendwie entspannter, vor allem bei den Temperaturen draußen. 15 GRAD Überrascht Hallo? Das ist einfach zu kalt. Morgens teilweise 10 Grad im Haus.
Bei den Temperaturen trocknet auch keine Wäsche auf der Leine, was mich zu einem kleinen Zwischenfall bringt. ( Meine Überleitungen sind der Knüller, haha). Lachend
Also, weil es ja so kalt war, haben wir unsere Wäsche zum Caravan Park gebracht, um sie dort in dem Trockner zu trocknen. 1-2 Mal gemacht, wunderbar Wäsche trocken nix los. Irgendwann habe ich dann ein paar weiße Haare auf meinen Klamotten gefunden. Dann auf Ants Kleidung, auf Sandros, im Bett und irgendwann waren diese Haare ÜBERALL. Und das meine ich wirklich so. Wir haben bestimmt 5 Mal am Tag ein ganzes Meerschweinchen zusammen gefegt. Wir sind alle irgendwann so durchgedreht und haben sämtliche Spekulationen betrieben, wo diese Haare herkommen. Wir haben alle Hundebesitzer in ganz Smoky Bay verflucht, sie als ignorante Mistkerle ( natürlich ein böses englisches Wort und natürlich nur unter uns) beschimpft, weil wir dachten, dass jemand bestimmt seine Hundedecke zum Trocknen zum Caravan Park gebracht hat.Brüllend Stellt mal vor ich hätte eine Hundeallergie gehabt oder so. Da bringen wir unsere Wäsche nicht mehr hin, so viel stand fest. Aber die Haare wurden immer mehr und ich habe irgendwann schon gedacht, dass das mein neuer weißer Wollpulli ist, den ich günstig im OP-Shop geschossen. Habe ich aber nicht erwähnt, wollte nicht der Dummie sein. ZwinkerndBrauchte einen, weil es ja so kalt war. Aber irgendwann kam uns dann die Erleuchtung. 10 Grad im Haus war einfach zu kalt und Ant hatte sich nach langem hin und her dazu entschlossen, eine neue Decke zu kaufen. Vorallem warm sollte sie sein und was ist richtig schön warm? Richtig Wolle. Die Decke war also mit weißer Wolle gefüttert und weil die Wolle ja irgendwie immer überall war, vorallem im Bett und man dadurch nicht schlafen konnte, weil einem ständig Fussel in die Nase und in den Mund geflogen sind, hat Ant schlauerweise seine Decke jeden Abend vorm Schlafengehen ausgeschüttelt und damit die Wolle im ganzen Haus herumgewirbelt. Meine Chefin hat mir sogar eine neue Uniform gegeben, weil ich mit den Haaren überall nicht zum Putzen antreten kann. Womit wir dann zum Arbeiten kommen…haha kleiner Scherz, wollte nur noch mal meine Überleitungsküste zur Schau stellen.

Also das war die Story zu den weißen Haaren im Haus.

Mit dem Arbeiten lief es weiterhin ganz gut auch wenn ich leider immer nur so 25 Stunden die Woche gearbeitet habe, aber das war immerhin etwas. Hatte einige Häuser in Koonibba, eine Aboriginal Community, zu putzen und das war auch wieder eine Erfahrung für sich. Überall kaputte Autos mit Schusslöchern in den Fenstern, kaputte Zäune, zu kalt angezogene Kinder, die auf der Straße gespielt haben, was ja im Grunde nicht schlimm ist, hab ja früher auch auf der Straße gespielt, aber ja, weiß ich jetzt auch nicht…man kann sich das ja schon vorstellen, oder? Anyway…einmal habe ich vor einem Haus beim Auto auf Jo (meine Chefin) gewartet und auf der anderen Straßenseite wurde es ein bisschen lauter. UND ich hatte irgendwie das Gefühl den Song Happy Birthday im Ohr zu haben. Also habe ich Jo,Kingsley ( der Aborigine, mit dem ich zusamme arbeite) und noch so ein anderen Heini gefragt, ob die da eine Geburtstagsparty haben. Es wurde herzzerreißend gelacht und gesagt „ jaja, Geburtstagsfeier, welcome to Australia“. Achso ja gut, wie ich dann später auch mitbekommen habe, haben die sich lauthals gestritten und es wurde sogar die Polizei gerufen. Und Happy Birthday war nicht irgendeine Einbildung von mir, sondern lief im Radio im Auto. Während ich also dann weiter auf Jo und Kingsley gewartet habe, kam eine Frau aus dem Haus und hat zu mir rüber gebrüllt, dass ich doch mal woanders hingucken sollte und mich um meinen eigenen Kram kümmern soll. Sie würden ja schließlich auch nicht so gucken. Ich habe mich so erschrocken und war so perplex, dass ich einfach überhaupt nichts gesagt hab und einfach nur in die andere Richtung gestarrt habe. So viel zu Koonibba.

Wenn ich einen Tag frei hatte, habe ich meistens mit den Jungs an den Oysters gearbeitet und dabei sämtliche Schnitte wieder aufgefrischt Weinendoder ich habe den Tag mit Kochen verbracht. Bacon and Eggs Sandwich für Smoko, Chicken Wrap für Lunch und Abends gabs immer eine heftige Ladung Gemüse versteckt in haufenweise Sahne mit Nudeln oder als Auflauf und dann versteckt unter ganz viel Käse oder mit ganz viel Fleisch, das war dann auch ok. Gemerkt haben die Jungs das trotzdem, aber gestört hat es sie glaube ich nicht. Nur einfach so Gemüse geht halt irgendwie nicht.

Ansonsten gibt es noch zu berichten, dass ich Marelin verkaufe. Oder versuche  zu verkaufen, denn dieses Auto hat einfach keiner lieb. In Smoky sowieso nicht, weil ihn dort alle hassen, weil halb Smoky schon daran rumgeschraubt hat und in Ceduna auch nicht. Eine Woche bevor der Verkauf losgehen sollte, ist dann meine Windschutzscheibe auch noch kaputt gegangen. GeldKostet 1000 Dollar das zu fixen. Ich verkaufs mit kaputter Windschutzscheibe ist mir scheiß egal. Dieses Auto treibt mich in den Wahnsinn, ich möchte es einfach nur noch loswerden. Nicht, dass es ein schlechtes Auto ist ( also falls jemand Interesse hat Unschuldig), aber ich will einfach kein Auto mehr haben…viel zu viel Verantwortung und Kosten. Bin damit nach Lincoln gefahren und habe es da für ein paar Tage versucht zu verkaufen, aber hat auch nicht geklappt. Jetzt sagt vielleicht der ein oder andere…jaa das wird auch nichts in ein paar Tagen…! Recht habt ihr, aber ich hatte ja nun mal schon meinen Flug nach Peeeeeerthiiiii gebucht. Whoop whoop. Ich bin nun also seit heute Mittag in Perth und habe mein Auto in Lincoln gelassen, weil Pamela und Barry angeboten haben, es für mich zu verkaufen. Also es irgendwo zu parken mit einem Schild drin  und dann die Anrufe entgegen zu nehmen und so weiter halt. Riiiiiiesen Last von den Schultern.

Jetzt habe ich also noch gute 2 Wochen in WA bzw. Perth und Umgebung, dann eine Woche in Thailand und dann geht es auch schon nach Hause. Traurig und schön.

Bis bald also,

Eure Charlottiiiii….so nennen sie mich jetzt hier.

Smoky Bay hat die schönsten Sonnenuntergänge

Montag, 27.05.2013

Meine ersten Schritte auf eigenen Füßen

Meine ersten Schritte auf eigenen Füßen

Nach 182 Tagen, 14000 Kilometern mit dem Auto, einer Woche in Singapur und Kuala Lumpur und zahlreichem weiblichen Charme ging Merles und meine gemeinsame Reise durch Australien also zu Ende. Wie oft wir in den letzten Tagen diese 6 Monate reflektiert haben, weiß ich nicht mehr, aber wir sind auf jeden Fall zu dem Entschluss gekommen, dass wir es immer wieder so machen würden. Der Autokauf, die Route, die Jobs…das war einfach genau unser Ding. Auch wenn uns zum Beispiel durch unser Auto das ein oder andere Mal das Herz stehengeblieben ist, wir sind daran gewachsen. So doof das auch klingt, aber so leicht bringt uns jetzt nichts mehr aus der Ruhe, aber eigentlich waren wir in solchen Sachen immer schon ziemlich relaxed. Trotzdem fängt die Pumpe schon an zu rasen, wenn mitten im Nirgendwo auf einem Mal das Auto anfängt zu rauchen und zischen. Oder wenn man plötzlich in einem Taxi in einer Stadt wie Kuala Lumpur sitzt, nur weil die Taxifahrer einen dazu gedrängt haben und meinten: „ Jaja wir wissen welches Hotel ihr meint“ und dann an den Film 96 Hours denken muss. Und jetzt sitz ich hier wieder in Smoky Bay und wohne mit zwei jungen Herren zusammen und vermisse das gute und gesunde Essen, was Merle und ich immer geschätzt haben und wofür unser meistes Geld draufgegangen ist, jetzt schon. Überhaupt fällt mir jetzt erst so richtig auf wie gut Merle und ich harmoniert und funktioniert haben. Wir haben im Team überzeugt und das so gut wie jedes Mal. Bei jedem Job und bei jeder Unterkunft, die wir umsonst abgestaubt haben. Während ich die Leute mit Sprüchen bei Laune gehalten habe, hat Merle dafür gesorgt, dass wir immer pünktlich und unsere Zimmer ordentlich (was ja besonders Pamela immer besonders erfreut hat) waren. Von jetzt an muss ich selber dafür sorgen, dass ich morgens was in meinen Bauch bekomme und überhaupt aus dem Bett steige. Aus dem Bett komm ich meistens noch, aber am Frühstück scheitert es dann doch. Das klingt alles so banal, aber ich habe das einfach immer so hingenommen, dass Mutti  Mimi mir morgens Frühstück gemacht hat und ich einfach nur aus dem Bett an meine Schüssel Haferflocken mit geschnibbelten Äpfeln stolpern musste. Danach war ich fit und konnte unsere Kollegen, Chefs oder Hosts zu Tode quatschen. Wie ich ja auch festgestellt habe, räumt Merle auf wenn ihr langweilig ist. Das hat mich dann auch immer daran erinnert, mal meine Klamotten vom Boden aufzuheben. Ja, also mit solchen Dinge beschäftige ich mich jetzt, wenn ich bei meinem neuen Job den Feudel schwinge. Ich arbeite jetzt nämlich für einen Cleaning Contractor. Ich verdiene einfach mal 25 Dollar die Stunde und in besonders schlimmen Fällen sogar 30 Dollar. Besonders schlimme Fälle sind zum Beispiel Häuser, die von oben bis unten voll mit schiet ( sorry, aber ihr dürft das wörtlich nehmen) sind. Die Häuser stehen leer, weil die vorigen Bewohner, zum größten Teil Aborigines, zum Beispiel ins Gefängnis gekommen sind oder einfach so ausziehen mussten. Aus welchen Gründen auch immer. Anyway…diese Häuser sind so dreckig, dass sogar ich mich ekel teilweise und das kommt selten vor. Die Schränke in den Küchen und in den Bädern sind das schlimmste. Ich weiß nicht, was die in ihren Schränken machen, auf jeden Fall herbergen sie dort mindestens ein Dutzend Mäuse und anderes Getier. Ich denk immer, ja wenn so ein Haus leer steht, dann siedelt sich da halt so einiges Getier an, aber die Leute sind teilweise am Tag zuvor ausgezogen. Ich habe in diesen Schränken schon Zähne, benutzte Wattestäbchen und tote Mäuse gefunden. Aber es gibt auch wesentlich harmlosere Arbeitsplätze. Ich habe das Gefühl, wir putzen ganz Ceduna (nächst größerer Ort von Smoky Bay). Zum Beispiel den örtlichen Surfshop, die Stadtverwaltung, das Office für Häusliche Gewalt ( sorry für diese merkwürdigen Beschreibungen, aber ich weiß die Deutschen Wörter nicht), den Angelladen und so weiter halt.
Ich arbeite jetzt auch mit einem Aborigine zusammen und er war total stolz, dass er der erste Aborigine ist, mit dem ich wirklich rede. Das Beste an meinem Job ist allerdings meine Chefin. Typisch derb australisch, aber ein herzensguter Mensch, eben australisch. Wenn ich meine Knock-off Zeit aufschreiben muss und frage, wie spät es ist, heißt es immer beer o’clock. Das ist dann auch wörtlich zu nehmen Zwinkernd

Ansonsten war ich bevor ich wieder nach Smoky kam bei Nick in Adelaide für ein paar Tage und habe es mir gut gehen lassen. Ich sollte eigentlich woofen, was bedeutet, dass ich mindestens 4 Stunden am Tag arbeite, aber Nick ist da nicht so. Vielleicht auch weil wir uns schon kannten. Den ersten Tag meinte er, dass ich ihm helfen könnte, Futter fürs Angeln zum Fangen zu catchen, was darauf hinaus lief, dass ich einen Mörderspaß beim Cockels catchen hatte. Das sind kleine Muscheln, die sich im Sand in der Brandung verstecken. Man muss eine Stelle finden, wo viele sind, dann geht’s ratzifatzi. Das hat dann erst mal eine halbe Stunde gedauert, in der wir in unseren ganz Körpergummistiefeln mit den Händen im Sand durch die Wellen gekrabbelt sind. Die Cockels gabs dann nicht nur für die Fische sondern auch für mich nächsten Tag zum Lunch mit Chilli, Knoblauch und Spaghettie. Ich liebe Australien für das ganze Seafood.
Das war es dann aber auch mit der Arbeit. Den Rest der Zeit haben wir mit essen und Filme gucken verbracht.

Achja und gestern bin ich aus einem Flugzeug gesprungen Lachend

Das muss man so machen :(

 

Das waren also meine ersten Erfahrungen alleine. Von Merle werdet ihr dann wieder in ein paar Jahren in der Vogue oder so lesen. Wahrscheinlich nicht von mir geschrieben, aber bestimmt genauso gut Zwinkernd

See yaaaa

Freitag, 05.04.2013

Eastcoast alla Tussings

....das "alla" ist schon gewollt Lachend

 

Nach 2 Tagen und  2000 Km durchgehender Autofahrt von Alice Springs nach Townsville hatten wir irgendwie keine Lust mehr auf das Pennerleben. Also wurde zack zack eine Fähre nach Magnetic Island gebucht, denn unsere beiden Tussings ( Saarland-Twins) haben ja die komplette Ostküste gebucht und wir gucken dann immer, was uns gefällt und buchen das dann einfach auch. Auf Magnetic Island sind uns fast die Augen aus dem Kopf gefallen, denn das Hostel was die Görls ausgesucht haben, war einfach mal soo schön. Und total entspannt alles. Jeder lag am Pool oder in den Hängematten und hat gelesen oder einfach Musik gehört. Gar nicht so Partymäßig, wie wir befürchtet hatten. Und dann haben wir uns nächsten Tag alle ein Roller ausgeliehen und sind über die Insel gecruist. Leider haben wir es verdödelt ein richtiges Foto zu machen. Und danach ging es nach Airlie Beach, weil die Mädels dort eine Segeltour zu den Whitsundays gebucht hatten. Und dort sind wir fast vom glauben abgefallen. So viele Backpacker haben wir noch nie auf einem Haufen gesehen und dazu kam noch extrem schlechtes Wetter. Ein Tag war allerdings gutes Wetter und dort hat unsere kleine Miss Perfect ihren ERSTEN Sonnenbrand bekommen, weil die Tussings gesagt haben: Also bei 3 Stunden in die Sonne legen, müssen wir uns nicht eincremen. Merle dachte, das gilt auch für sie, wobei die Twins im Nachhinein meinten, dass sie ziemlich stark betont haben, dass SIE sich nicht eincremen müssen. Ich könnt mich jetzt noch beömmeln vor lachen, weil Merle meinte: oh man, ich könnt mich köpfen dafür. Haha und das war so dämlich. Sowas hätte ich ihr um ehrlich zu sein nicht zugetraut. Naja, das war uns nach 2 Tagen zu viel und wir sind ganz schnell weggefahren. Erstmal Richtung Süden und irgendwann haben wir ein Schild nach Links gesehen mit der Aufschrift: Seaforth. Das klingt schön dachten wir und das war es auch und NULL Backpacker. Wir haben dort 2 Tage auf einem Parkplatz mitten am Strand gecampt und den ganzen Tag gelesen oder Strandspaziergänge gemacht. Es war zwar immernoch schlechtes Wetter, aber wir hatten einen super Unterstand und dort ließ es sich super aushalten. Einmal wurden wir mitten in der Nacht von zwei jungen Herren geweckt, die an unser Autofenster geklopft haben und mit uns schwimmen gehen wollten. Ja, war lustig, aber super unnötig Zwinkernd But at least ... AUSTRALIER Lachend Und da sind wir wieder so richtig auf den Geschmack gekommen und wollten wieder mehr mit Australiern zu tun haben. Und da sind wir dann zu Verwandten von Pamela nach Mackay gefahren und durften bei denen wohnen, wenn wir ein bisschen für die Arbeiten. Joy und Lyall. Wir haben dann die Hecke geschnitten und so komische Rolläden geputzt, die sie an allen Fenstern haben. Der Deal funktioniert allerdings nicht, wenn wir am Ende jeder 50 Dollar in die Hand gedrückt bekommen,weil Joy so dankbar war, dass wir diese Rolläden geputzt haben Geld Naja beim nächsten Gang zur Tankstelle fanden wir das dann nicht mehr so doof Zunge raus Lyall und Joy haben uns die Adresse zu ihrer Tochter Valeska gegeben, die eine Cattlestation hat und auf der wir auch ein paar Tagen bleiben können. Dort wurd unsere "To Do Liste" ein wenig kürzer, denn wir waren ENDLICH wieder reiten. Auch wenn die Pferde fast unter uns zusammen gebrochen sind und die Landschaft jetzt auch nicht so spektakulär war, aber wir saßen endlich wieder auf dem Rücken eines Pferdes. UND ich bin eine Toyota Landcruiser Ute gefahren. Whoop whoop so cool. Wir haben nämlich den Sohn vom Schulbus abgeholt.Bei Valeska und John haben wir dann auch Ostern verbracht. Mit einem gigantischen Karfreitungs Fisch Schmaus. Und unsere To Do Liste sollte noch mehr abgearbeitet werden, denn Valeska hat uns ein Rodeo rausgesucht und dort sind wir dann hingefahren. Und sowas cooles habe ich bis dahin noch nicht gesehen. Das ist nämlich WIRKLICH so, wie man es sch vorstellt. Alle haben Hüte auf und Jeans an. UNd wir waren soo beeindruckt, wie die zum Teil mit ihren Pferden umgehen konnten, natürlich nicht, die, die davon abgebuckelt wurden, sondern die, die die Kühe einfangen mussten und solche Dinge. Hier einfach ein paar Bilder: und von dortaus ging es dann nach Rainbow Beach    denn wir hatten mit den Twins zusammen eine Tour nach Fraser Island gebucht. Das ist die größte Sandbank der Welt, auf die man nur mit einem 4WheelDrive drauf fahren kann. Unser Marelin ist ja eigentlich auch einer, aber wir waren uns nicht sicher, ob er das packen würde. Außerdem sollte es angeblich auch sehr schwer sein, sein eigenes Auto mit auf die Insel zu nehmen. Wie wir mittlerweile wissen hätt er es nicht geschafft und es wäre nicht schwer gewesen, ihn mitzunhemen. Das hat uns nämlich leider die Frau erzählt, die uns die Tour verkaufen wollte. ABER ZUM GLÜCK, denn es war der absolute Wahnsinn! Wir hatten den besten Guyde , eine tolle Truppe im Auto ( die anderen Gruppen (Autos) waren mehr so geht so...(gab ne Domina, n Leckerschen und noch andere) und einfach nur richtig Spaß. Abends wurde gut und gerne gefeiert in einer Holzhütte mit drei Diskolichtern. Alle haben super mega abgeshaked und zwar ungeschminkt, barfuß und mit natürlich, was sonst, Goon in der Hand. Lachend Oder aber einfach am Strand, wo 170 Backpacker (mehrere Gruppen) mit der Ute des Guydes für Musik am Strand gefeiert haben und am Ende alle aufm Boden liegen und den Sternenhimmel bestaunen. Ich bin ja eigentlich super gegen sowas...vorallem dieses Backpacker Ding, also so viele auf einem Haufen, aber das war echt gut! Und die Insel war der absolute Wahnsinn. Lake McKenzie war zwar nicht mehr so blau wie erwartet, aber unsere Zähne und Ha,are nachm Baden dafür umso schöner. Die Strände atemberaubend schön, mitm 4WD zu fahren, mega aufregend und die Seen einfach super.Lachend Die Autos Hangover Creek Einfach aufn Rücken legen und treiben lassen Tracks Ich wurde leider bisschen angemeckert, weil ich immer durchs Wasser gesmasht bin: You guys drive through the ocean ALL THE TIME :D Unser Guyde Geoff :DWüste neben einem See Aufbruch

Also Fraser Island absolutes Highlight! Aber Rodeo auch...einfach alles cool!

Jetzt sind wir in NOosa und genießen weiterhin das Hostelleben, aber wir können es auch kaum abwarten, mal wieder Australier zu treffen.

Ich hoffe ihr seid alle neidisch und genießt den Schnee zu Hause.

Ciaoliiii

Donnerstag, 14.03.2013

Wir sind verwirrt...haben wir jetzt eigentlich immer Glück oder Pech?

Nach langem Hin und Her zwischen Smoky Bay und Port Lincoln haben wir uns nun endlich wieder auf die Straße begeben. Da wir allerdings von Smoky gestartet sind, blieb uns nur die "dirt road" ( unbefestigte Straße) um nach Coober Pedy zu kommen. 300 Km dirt road ist zwar super interessant und wunderschön von der Landschaft her, aber auch super dumm von uns gewesen, da unsere Reifen ziemlich gelitten haben und noch so einiges mehr Zwinkernd Es ist schwer zu beschreiben wie es ist durchs Outback auf einer Dirt road zu fahren. Auf jeden Fall wurden wir ordentlich durchgerüttelt und unser Marelin auch . . . Verlegen Wir haben 8 Stunden für knapp 300 km gebraucht. Nicht, weil wir ständig angehalten haben, sondern weil die Straße teilweise so kaputt war, dass wir nichtmal 30 km/h fahren konnten. Stundenlang durchs nirgendwo und mit Blicken von Hamburg nach Hannover!

Als wir langsam müde wurden, haben wir uns einfach auf ein Feld ( das Feld ging allerdings vom Anfang bis zum Ende unserer dirt road) gestellt und unser Auto umgebaut bzw. gepackt. Es gibt dafür nämlich ein spezielles System, welches Merle hervorragend beherscht. Fliegen fliegen fliegen

Nächsten Morgen wurds uns um 6 Uhr zu heiß und wir fuhren weiter. Nach einer guten Stunde dann das erste Lebenszeichen einer Zivilisation. and still 232 km to Coober Pedy to go. Aber so gut wie keine dirt road mehr, allerdings begegneten uns dann Bilder wie diese hier : man merkt es wird touristischer

In Coober Pedy angelangt checkten wir sofort und OHNE ZU ÜBERLEGEN in ein Hostel ein. Denn es war stinking hot und das Hostel lag underground ( eine Besondernheit von Coober Pedy, dass viele Gebäude unterirdisch liegen), wodurch es schön kühl war. Es gab keine Türen, aber das war eher cool als doof Zunge raus der Apfel war am Tag zuvor noch rosa-grün :) Außerdem schien uns Coober Pedy nicht so safe zu sein, was ein weiterer Grund war, nicht einfach im Auto zu schlafen.

Bisher hatten wir eigentlich noch Glück Zwinkernd Auch die Weiterfahrt am nächsten Morgen zum Uluru war richtig gut. Es wurde zwar immer ruhiger und die Spritpreise stiegen extrem an ( das höchste lag bei 2,38 dollar pro Liter Diesel), aber die Landschaft immer noch aufregend. Doch auf einem Mal bildete sich vor uns eine riesen Wolke, durch die wir irgendwie nicht durchfahren wollten, weil wir Angst hatten Zunge raus Außerdem windete es ziemlich und wir dachten, dass es bestimmt ein Sandsturm sei. Wir stellten uns mit MArelin hinter einen Hügel und warteten. Aber es wurde immer doller. Als allerdings das erste Auto aus der Wolke rausgeschossen kam dachten wir: was die können, können wir schon lange. Und auf einem mal waren wir mitten drin. Aber um ganz ehrlich zu sein, es hat nicht mehr geweht als auf der Fehmarn-Sund Brücke, aber es sah halt ziemlich krass aus.

Paar Stunden später kamen wir dann am Uluru an...und seriously...der ist absolut unglaublich! ! ! Man denkt immer ( wir auch) man hat den gesehen, wenn man sich ein paar Bilder im Internet anguckt, aber das stimmt nicht. This big red rock is absolutely amazing!! Der Sonnenuntergang war einfach atemberaubend. Die Stimmung war so schön, vorallem mit den Leuten. Ein paar Ausnahmen gibt es ja bekanntlich immer, aber der größte Teil stand einfach da und war geflasht von der Schönheit dieses Berges.   Der Sonnenaufgang war auch schön, aber dieses Mal haben sich die Busse und die PKW's den Parkplatz geteilt und wir hatten laute russische und chinesische Stimmen in unseren Ohren. Merle und ich haben uns dann einfach abgesondert und eine kleine Hütte gefunden und von dort den Aufgang beobachtet.  Aufgeregte Menschen am Uluru

Immernoch GLÜCK! . . . aber DANN! Auf dem Parkplatz vom "Supermarkt" im Ayers Rock Resort konnten wir auf einem Mal nicht mehr lenken. Wir schon völlig Panik geschoben, dass unsere Achse gebrochen ist oder sonst was und haben ein weiteres Mal die dirt road verflucht, aber schlaue Charly wusste, dass man zum lenken irgendwie ne Flüssigkeit braucht. Aber das wars dann auch mit dem Wissen über die Lenkung. Was nun??? Erstmal Panikanruf in Smoky Bay Zwinkernd Wir sollten uns erst mal beruhigen und die Flüssigkeit checken...jaaaa aber wo ist die Flüssigkeit? Konnten wir nicht finden, aber da wir ja nie verzargen, sondern andere fragen, bekamen wir schnell HIlfe. Zwei nette junge Herren sahen kompetent aus, also wir die angeschnackt und wie sich rausstellte, war der Behälter für die power steering liquid abgebrochen und die gesamte Flüssigkeit ausgelaufen. Alles halb so wild wie wir erfahren haben, wurde mit nem Band wieder angebunden (gefixt) und Flüssigkeit gekauft und weiter sollte es gehen. Wir sind aber lieber nochmal zum "örtlcihen" Mechaniker gefahren und wollten wissen, ob wir es damit bis nach Alice Springs schaffen. Die hatten eigentlich schon zu, aber wir wollten ja nur n Rat und er war auch ziemlich von unseren Fix-Künsten beeindruckt, sodass er das dann doch nochmal "besser" gefixt hat. Und zwar mit Kabelbindern...ehhh das hätten wir auch noch hingekriegt, aber wir sind uns immer so unsicher, ob man das einfach so machen kann. Für den Rat und die Kabelbinder mussten wir dann 10 Dollar bezahlenGeld. ALso gut...weiter gings Lachend Also wieder alles halb so wild...Glück, aber irgendwie auch nicht.

Zackedizackzack zum Kings Canyon. Wildpferde Wunderschöner walk, super anstregend, aber hat sich gelohnt...blabala alles unwichtig. DANACH gibts DIE Story..vorher aber ein paar Bilder vom Kings Canyon! Am Kings Canyon gibt es auch ein Resort, was allerdings nur aus einem Caravan Park besteht. Wir haben uns dort eine Nacht eingenistet und nächsten Morgen gings dann wieder auf Tour Richtung Alice Springs. Wir sagen RICHTUNG, da wir soweit nicht wirklich gekommen sind. Nach 30 KM hat unsere Motorhaube angefangen zu qualmen. Zum Glück waren wir gerade am einen Roadhouse angekommen. Merle also rein um nach Hilfe zu fragen. Sie traf leider nur auf eine kleine Chinesin, die leider NULL Ahnung von Autos hatte, ABER der Koch sei ganz gewitzt mit Autos. Er meinte, wir brauchen Wasser...achjaaaa da war ja was! Kleiner Dialog dazu:
Smoky Bay Boys, Pamela, Nick, Rob and Anjo: Always check your Oil and your water!
Charly and Molly: Jaja the oil is overfilled.
Das Wasser haben die witzigen Bienchen nämlich nie kontrolliert! Also haben wir Wasser geholt und losgekippt! Nach 15 Litern dachten, na das muss ja mal reichen. Zwischendurch noch jeder n Burger gegessen, damit das Auto abkühlen kann und dann gings weiter. 10 KM weiter schwubbs Auto wieder super heiß. Also wieder zurück. Jason ( unseren Mechaniker) angerufen, weil jemand gesagt hat, dass wir da n Mechaniker drauf gucken lassen müssen. Da wir ja im absoluten NIrgendwo waren, wollten wir das lieber vorher einmal abklären, weil im absoluten nirgendwo ist alles super teuer ( Packung Cornflakes für 18 Dollar Überrascht) Dialog dazu:
Charly: Jason? Unser Auto wurde zu heiß. Müssen wir da n Mechaniker raufgucken lassen?
Jason: JA!
Charly: Aber wir sind im absoluten nirgendwo Weinend
Jason: Wieso wo seid ihr denn?
Charly: Kings Canyon
Jason: Uhhhhhhh Brüllend

Also gut, wir zurück zum Kings Canyon Resort, weil da sollte es einen Mechaniker geben. Aufm Weg ist das Auto WIEDER heiß geworden und alles hat gezischt, geblubbert und haste nicht gesehn. Wir also untern "Baum" gestellt und gewartet. Worauf wussten wir selber nicht so genau, aber erstmal darauf, dass ein Auto vorbei kommt. 3 Stunden Lachend DREI STUNDEN saßen wir unter einem Baum bei 40 Grad im Schatten, mitten im Outback. Keine schöne Erfahrung. Wollen wir auch nicht wieder. Nach 3 Stunden haben wir uns entschieden weiter zu fahren. Wir hatten kein Bock mehr und uns war alles scheiß egal. Am Resort sollte es einen Mechaniker geben. Der hatte allerdings seinen Day off ( war auch Sonntag, konnnten wir ja verstehen.) Aber nächsten Tag sollte er eine Blick darauf haben. Wir also nächsten Tag zu der Werkstatt und gewartet. UND gewartet UND gewartet. 4 Stunden! Wir wieder zur Rezeption und nachgefragt...ja der ist ziemlich busy heute, aber er kommt. Wir wieder zurück zur Werkstatt und nach einer weiteren Stunde kam ein Typ zu unserem Auto, der schon bestimmt 4 Mal bei uns vorbei gefahren ist und hat gefragt: Are you girls ok? Wir haben ihm halt gesagt, dass wir auf den Mechaniker warten, weil unser Schlauch kaputt ist. Wann wir das in Erfahrung gebracht hatten, weiß ich gar nicht mehr..achja...während der 3 Stunden im Outback. Wie sich herausgestellt hat war er der Elektriker des Resorts. Er meinte, er kann den Schlauch fixen und dann war der Schlauch auch schon gefixt. Und wir sollten weiter fahren. Bezahlung n Bier, wenn er mal nach Deutschland kommt GeldLachendKüssend Wieder Call bei Jason...NEEEIN ihr fahrt nicht los. Euer Motor kann total kaputt sein. Wir: aber wir wollen hier nciht länger bleiben. Jason: ja gut, dann sucht euch jemanden, mit dem ihr zusammen reisen könnt. JUST IN CASE !!

Gesagt getan und dann ging es nächsten Tag mit nem alten Ehepaar mit Caravan im Rücken nach Alice ! Nie schneller als 90 km/h, ohne Air Con, ohne Musik, aber mit 40 Liter Wasser im Gepäck. 20 für uns und 20 für Marelin. Lachend Wir haben unsere Rucksäcke gepackt, mit allem, was wir brauchen und was wir wieder mit nach Deutschland nehmen wollen, haben die Hälfte weggeschmissen und uns seelisch darauf vorbereitet, dass wir Marelin mitten in der Pampa am Straßenrand zurücklassen müssen.   Wir haben es OHNE Probleme bis Alice geschafft und hier sitzen wir nun. Marelin haben wir gestern zum Mechaniker gebracht und heute wieder abgeholt. 400 Dollar ärmer, aber dafür alle Schläuche repariert und kontrolliert und mit der Aussage, dass er es ganz gut machen wird in Zukunft. Nach diesen Horror Tagen am Kings Canyon ( insgesamt 4, obwohl wir nur eine Nacht dableiben wollten ) war uns alles egal. Jason ist damit auch zufrieden Zwinkernd

Wir haben nur noch 6 Wochen und haben noch die ganze Ostküste vor uns. Alice ist schön, aber zu heiß und wir fahren übermorgen weiter.

War das jetzt Glück oder Pech? Wir haben oft Pech mit Marelin, aber irgendwie immer Glück mit unseren Helfern Küssend

Ja sorry sorry sorry, ich weiß zu langer Eintrag, aber das musste erzählt werden!

Kussi und tschüssi bis bald :)

Mittwoch, 27.02.2013

Seriously? We are going to marry Oysterfarmer..

Nach unseren schmerzhaften Erlebnissen haben wir beschlossen Port Lincoln zu verlassen und endlich wieder etwas zu erleben Lächelnd

Pamela hatte uns einen Job auf einer Oysterfarm (ich sag immer Oysters, weil das für mich einfach Oysters sind. EIgentlich heißt es Austern, weiß ich auch) organisiert und ohne große Erwartungen haben wir uns auf den Weg nach Smoky Bay gemacht.

Als wir ankamen sollten wir uns telefonisch bei unserem neuen Chef melden. Er hat uns dann den Weg zu seinem Haus gelotst, weil wir ja sicherlich total hungrig nach der langen Reise sind. Waren wir auch und als wir bei ihm ankamen, war das erste was er zu mir sagte: Jeeeeesus, what happened to you? Ich war verwirrt, bis Merle mich wieder auf mein Gesicht aufmerksam gemacht hat! Das war die erste Einladung zum Abendsessen von insgesamt 6. Wir wurden 6 mal von teilweise völlig fremden Leuten zum Essen eingeladen Überrascht aber das ist eben Australien bzw. Smoky BayKüssend

Kurz ein paar Daten zu Smoky Bay. Smoky hat insgesamt ca. 180 Einwohner, die aus 90 % Männer bestehen. Was so viel bedeutet, dass wenn etwas spannendes passiert es SOFORT das ganze Dorf weiß, vorallem, wenn zwei deutsche MÄDELS sich für ein paar Wochen niederlassen. Dementsprechend hatten wir schon nach unserem ersten Arbeitstag sämtliche Einladungen auf Drinks und es wurde eine Welcome Party organisiert.
Es gibt 4 offizielle Häuser in Smoky! Eine kleine Kirche, den Shop ( dort gibt es ALLES von Brot, über Angelausrüstung, bishin zu Werkzeug und Alkohol), den Caravan Park ( NATÜRLICH) und ganz wichtig DEN CLUB. Der Club ist eigentlich eine Art Vereinsheim (Sportclub), aber es hat eben eine licensed Bar und wurde deswegen zum örtlichen Pub umfunktioniert.

Am zweiten Tag beschloss Merle sich auf den Weg zum Shop zu machen, mit dem Auto, weil alles über einer Minute Fußweg, wird in Australien mit dem Auto bestritten. Nach einer Stunde machte ich mir langsam Sorgen, beschloss aber erstmal laut Musik anzumachen und Dinner vorzubereiten. Ich war so richtig gut drauf und sang gerade " Ich bin wieder daaaaaa" von Cro mit, als Merle mit hängende Schultern die Treppe hochkam und sagte: Charly? Irgendwas stimmt mit Marelin nicht! Wir trottelten also zu der Stelle wo unser kleiner Schatz kaputtgegangen war, klappten die Motorhaube auf und warteten. DENN wir sind ja in AUstralien und wussten, dass das nächste Auto anhalten würde. Und so kam es auch. Der Mann aus dem Auto fackelte nicht lange und fuhr zurück zum Club und holte DEN Mechaniker des Dorfes. Wenn das jemand so zu Dir sagt, denkt man ja, alles klar, der Typ hat hier eine Werkstatt, repariert unser Auto und damit hat sich die Sache. Als er ankam, ohne Zähne und mit BIer in der Hand, hatten wir schon weniger Vertrauen. Aber wir hatten definitiv weniger Ahnung von Autos als er, also überließen wir ihm unser Auto und er wollte am nächsten Tag einen Blick draufwerfen, weil jetzt ginge das ja nicht, weil er ist ja gerade im Club. ( das klingt gerade böser, als ich das meine, aber das klang in dem Moment einfach super lustig). Zwinkernd Es stellte sich dann heraus, dass nur etwas ganz kleines kaputt ist, aber das ewig dauert es zu reparieren, weil man die gearbox herausnehmen musste und das dauert ewig. Dann gab es noch das Problem, dass er nur mal Mechaniker waaaaar. Jetzt hat er auch eine Oysterfarm. ALso er hat nichts mehr, womit der das Auto abliften kann. Ein anderer, der auch Mechaniker war/ist wie auch immer und auch so ein Ding hat, womit man das Auto hochfahren kann, wollte das aber nicht machen, weil ihm das ein zu großer Aufwand war. Hallo? Wenn mein Auto in Deutschland kaputt geht, dann bring ich das zum Mechaniker und sag, bitte reparier mein Auto und dann macht der das. Er sagt dann vielleicht, ja das wird aber teuer, aber das wars dann auch. So nach langem Hin und her und großem Hick hack haben sich dann ein paar Heinis bereit erklärt unser Auto zu fixen. Oh man, wenn ich das schon höre : "fixen.." das klingt, als würden die da mal eben ein Stück Tesa drüber kleben. Lachend Ich schreibe mich gerade in Rage, eigentlich war ich super dankbar, dass die so nett alle waren, aber es hat schon ein bisschen genervt. Schlussendlich haben wir uns so gut angestellt, dass wir nichtmal viel bezahlen mussten. 110 Dollar für die Ersatzteile, 2 Kästen Bier ( allerdings auch insgesamt 100 Dollar im Shop), ein Abendessen, eine Schokolade und eine Massage. Das wars Lachend Es hat allerdings auch 3 Wochen gedauert und sie haben es an unserem letzten Tag in Smoky fertig gefixt. Nicht, weil das so lange dauert, sondern weil sie erst so spät angefangen haben. Anyway, wir sind super dankbar und glücklich, dass unser Auto wieder heile ist. ( Ich sags nochmal...das klingt alles fieser, als ich das wirklich meine!!!!!)

Da es sowieso kein Sinn machen würde zu erklären, was wir genau bei der Arbeit gemacht haben und wie großartig die Zeit in Smoky war, hier einfach ein paar Fotos. Unser Chef Matratzen kurzerhand in die Küche gebracht, weil es der einzige Raum mit Klimaanlage ist. Wir haben während der Arbeit Delfine, Seelöwen und sogar Rochen gesehen.

Und hier eine kleine Auswahl der Verletzungen, die man vom Oystering einfach bekommt:

 

Auch wenn es nicht so klingt, aber es war die beste Zeit, die wir bisher in AUstralien hatten. Die Arbeit war ziemlich hart, aber die Zeit nach der Arbeit hat alles wieder gut gemacht. Wir hatten so viel Spaß mit den Leuten und wir wollten nicht wieder weg, aber wir wollen auch noch mehr von AUstralien sehen. Also sind wir jetzt wieder in Lincoln bei Pamela und bereiten uns für unseren Trip durchs tiefe Outback nach Alice Springs vor. Vielleicht sogar mit den Saarland Twins!! Lächelnd

Bis bald,

Charly and Merle (Molly)

Freitag, 28.12.2012

Der Ruhestand hat uns eingeholt...

Wir wohnen in einem viel zu großen Haus, verbringen unsere freie Zeit auf viel zu großen Yachten, machen Ausflüge mit super duper Autos, die so gut gepolstert sind, dass ein Panzer drüber fahren könnte und es noch aussieht wie neu und erkunden Australien nicht weiter mit Marelin. Ganz eindeutig (ein) Ruhestand. Das einzige, was nicht dazu passt ist, dass wir arbeiten. Und das ist großartig. Wir lieben unsere Arbeitskollegen, welche ausschließlich weiblich sind, außer unser Chef und haben Spaß. Unser Chef ist irgendwie komisch. Also zwar nett, aber wir haben Angst vor ihm. Haley ( eine Arbeitskollegen) sagt, das ist so, weil er so groß ist. Und das stimmt, er ist quasi RIESIG. Aber er ist sowieso kaum da und wenn er mal da ist, dann nur weil es so busy ist, dass er mit anpacken muss und wir so viel zu tun haben, dass wir immer nur kurz an ihm vorbeihuschen.

Letztes Wochenende waren wir dann auch das ERSTE Mal feiern in Australien. Huiiii wir habens auch endlich geschafft. Auch wenn wir das Sharkys ( einziger Club im Umkreis von 350 Km und WAS EIN GLÜCK, er ist in unserer Stadt) jetzt nicht unbedingt als unseren lieblings Club bezeichnen würden, können wir uns vorstellen, dass man mit der richtigen Menge einer bestimmten Flüssigkeit dort recht viel Spaß haben könnte. Außerdem habe ich dort meine Kamera verloren, aber da Haley die ganze Stadt kennt, vorallem die, die Nachts unterwegs sind, habe ich sie dann kurze Zeit später von einem freundlichen Türsteher auf der Tanzfläche überreicht bekommen. Es wurden zwar Fotos angezeigt, die ich vor Monaten gemacht habe, was bedeutet, dass die Bilder durchgeguckt wurden, aber das war mir in dem Moment und jetzt auch noch, ziemlich egal.

Die vorangegangene Pub Tour hat uns da schon besser gefallen. In einem habe ich für die Mädels 80 Dollar Freiverzehr klar gemacht, weil ich "Wannabe" und "Price Tag" zum Besten geträllert habe. Naja gut, dafür habe ich nur 20 Dollar bekommen, aber während ich auf der Bühne stand, wurden die Mädels von einem äußerst freundlichen Herr mit drei weiteren Karten (jeweils 20 Dollar wert) beschenktCool

Wenn wir nicht im Café arbeiten, können wir, wie bereits erwähnt, Yachten putzen. Darüber gibt es nicht eigentlich nicht viel zu erzählen, außer, dass wir beschlossen haben, dass wir KEIN Boot haben wollen, weil das viel zu viel Arbeit macht, DENN ( und jetzt erzähle ich doch) die Boote werden nicht nur geputzt, wenn sie von einer Tour wieder in Hafen kommen, was ich ja noch verstehen kann, wegen Salzwasser und so weiter, NEIN, die Boote werden auch DAVOR geputzt. Ha, wie doof ist das denn? Und dann gibt es noch so unnötige Sachen wie die Reling. Manche Boote haben eine Stange und ein Band daunter. ANDERE Boote haben 2 Stangen und noch andere haben viiiiiiier Stangen! Wer zur Hölle braucht denn vier Stangen als Reling? Wenn nicht gerade Kleinkinder an Board sind, kann ich diese unnötigen Stangen nicht verstehen. Die müssen nämlich poliert werden. FÜNF Stunden saß ich bei einem Boot daran. So und jetzt genug erzählt, jetzt kommen einfach ein paar Bilder vom Putzen auf Booten und einem Haus.

Achjaaa, Weihnachten war ja auch noch... Ist schwierig das zu glauben. Man kommt bei dem Wetter und so weit weg von der Familie und den Traditionen einfach nicht in Weihnachtsstimmung.
Am 24. habe ich bis 17 Uhr gearbeitet und bin dann zu Wooles gedackelt und habe uns ein prachtvolles Mahl zusammen gekauft. Was wir dann am Strand gegriltt haben. War auch gut teuer, aber was macht man nicht alles an Weihnachten. Der 24. ist hier auch keine große Sache. Erst der 25. ist hier sehr wichtig. Vorallem das Trinken ist sehr wichtig.Für Merle und mich leider überhaupt nicht weihnachtlich, aber was solls. Am Morgen sind wir bei den Nachbarn eingeladen gewesen. Das war nett...irgendwie familiär. Vielleicht weil es nur ältere Leute waren...so doof das auch klingt Zwinkernd Aber da fing es dann schon an...die Weinverkostung Zunge raus Für uns war danach erstmal Pause, aber Haley hat alle zwei Minuten bei Facebook Bilder gepostet mit ihr am Strand und alkoholischen Getränken Lachend Abends waren wir dann auf einer Party eingeladen. Bei Jade auch einer von der Arbeit. Und da haben wir unsere ERSTE Schlange gesehen...aaaaaber zum Glück eine Haustierschlnage, aber für mich schon schlimm genug. Eigentlich wollten wir nächsten Tag mit ein paar von den Leuten 4wheeldriving machen ( wir wussten auch nicht so richtig, was wir uns darunter vorstellen sollten, aber 4wheeldrive hat unser Marelin, also waren wir sofort dabei), aber daraus wurde dann nichts und dann sind wir zu einem unglaublich schönen Strand gefahren und haben den Nachmittag dort verbacht! Lächelnd

Soviel erstmal von uns und unserem so untypischen Backpacker leben mit Dingen wie einem Privatstrand CoolLachendKüssend

Samstag, 15.12.2012

Heut ist kein schöner Tag, heut ist kein schöner Tag, doch doch es ist ein schöner Tag weil Charly heut Geburtstag hat Hura Hura Hura!!!!:D

Charly ist gerade los zur arbeit, nachdem wir Pancakes und Muffins gefrühstückt habenLächelnd Wie schon gesagt wir haben jetzt einen Job in einem kleinen Cafe und die Mitarbeiter sind alle super nett !Als ich denen gestern erzält habe, dass Charly heute Geburtstag hat, meinte Magaret gleich, "dann gehen wir morgen nach der arbeit  alle zusammen an den Strand und stoßen auf Charlys Geburtstag an". Davon weiß Charly aber noch nichtsZunge raus

Wir haben quasi auch noch einen 2. Job, aber nichts festes.Wir können manchmal helfen die Yachten im Hafen für irgendwelche Snobs zu putzen und am Dienstag hilft Charly beim putzen in einem haus in Tumby bay, ich muss leider arbeiten und kann deshalb nicht mitkommen.

Damit wir ein bisschen fitt bleiben fahren wir immer mit den Fahrrädern ( von Barry und Pamela) zur arbeit und hier ist Helmpflicht Haha.

Vorgestern abend sind wir (mit unsern Fahrrädern) nochmal schnell zum Supermakt gedüst, weil wir nur noch Cornflakes zum essen hatten und auf dem Rückweg war es schon dunkel und alle Häuser hatten ihre Weihnachtsbeleuchtung an.

In sachen "Feste feiern" sind die Australia ähnlich wie die Amerikaner Zwinkernd

Nochmal Alles alles Gute und Liebe für unser Geburtstagskind Küssend

Bis bald,

Ausnahmsweise mal ein Eintrag von Mir (Merle)Zwinkernd

 

 

Dienstag, 11.12.2012

Good on ya

Es war wirklich wirklich, und das mein ich wirklich ernst, nicht einfach, so lange nichts zu schreiben, denn wir haben so unglaublich viel schönes erlebt die letzten Wochen, aber wir wollten bis zu einem GANZ bestimmten Punkt warten.Lachend

Also ihr fragt euch bestimmt, wie es im Paradies weiterging. Es blieb absolut paradiesisch.Zu unseren Aufgaben gehörte es Unkraut zu jäten, Gestrüpp rauszureißen, Regenrinne sauber zu machen ( das hatte es in sich, denn das Dach reflektierte ziemlich stark und obwohl man einen Hut auf hatte, bekam man eine rote Birne, weil die Sonne jetzt von unten und von oben kamVerlegen) und ein bisschen fegen und so. Also wirklich nicht schwer und schon am ersten Tag drückte uns Nick ein Navi in die Hand und sagte: "Fahrt dahin und kühlt euch ein bisschen ab". Wir also los zu der eingegebenen Adresse und wir landeten an einem wunderschönen Strand an den man auch mit seinem Auto fahren kann. Dort verbrachten wir dann auch eine Woche später unsere erste Nacht am Strand. Aber in unserem Marelin.

Das paradiesischte an allem war aber wirklich Nick. Er hat einfach göttlich gekocht, wir haben Filme geguckt, total viel Unternommen ( wir waren unter anderem bei der Schnitzel-Night im nächsten Pub...Merles Schnitzel mit Spargel überbacken mit Käse und Sour Cream und Charlys Schnitzel mit Meeresfrüchten..haha ja klingt beides komisch, war aber lecker) und haben undendlich viel gelacht.

Wir waren mit ihm an der Mündung des größten Flusses Australiens, was leider ziemlich klein war. Eigentlich traurig, wenn man daran denkt, welche Trockenheit und die damit verbundenen Gefahren hier herrschen.An der Mündung des größten Flusses Australiens haben wir Picknick gemacht Nichts bis zum Eis.  Es war ein absolut heißer Tag, denn der Wind kam von Norden und somit aus der Wüste und wir konnten unsere Pullis, die wir mitgenommen haben, weil Nick meinte, an der Küste weht doch immer ein frischer Wind, getrost im Auto lassen. Als wir zurückkamen waren die Kängurus, die neben seinem Haus auf der Wiese leben ganz dicht am Haus und wir haben uns kaum getraut uns zu bewegen, damit sie nicht weghopsen. Nick ist ins Haus gegangen und hat uns mit unserer Faszination allein gelassen und wir beschlossen noch auf den "Hügel" neben seinem Haus zu klettern und hatten dort ein paar ruhige Minuten. Jeder hat sich für sich hingesetzt und die Aussicht und die Luft genossen.

An unserem letzten Tag hat Nick uns noch mit zum Markt nach Adelaide genommen, weil er sowieso geschäftlich in die Stadt musste. Zum Mittag hat er uns noch zum Sushi essen eingeladen und wir haben die australische Art von asiatischem Sushi kennengelernt. Seeeehr viel Mayonaise. War lecker, aber es hatte nicht mehr dieses "frische, gesunde Essen" feeling.

Wir hatten einfach eine super Zeit bei Nick und das vorallem wegen Nick. Seit dem dröhnt bei uns lauthals Abba im Auto, weil er uns ein paar CD's gebrannt hat Lachend

Naja gut, alles hat ein Ende und das nächste Abendteuer wartete schon auf uns, denn wir hatten ja noch eine zweite Farm auf der wir arbeiten konnten. Ziemlich anders, aber trotzdem super cool.

Bei Rob und Anjo, sie aus Holland, er waschechter Australier, haben wir in einem Wohnwagen gewohnt. Die beiden kennen sich seit ca. 15 Jahren und haben sich beim Schafe scheren kennengelernt. Vor ungefähr zwei Jahren haben sie sich ein Stück Land gekauft, auf dem sie jetzt so Art Selbstversorger sind. Wenn was übrig ist, wird kurzer Hand bei Woolworth angerufen und gefragt, ob die etwas kaufen wollen. Etwas, was in Deutschland unvorstellbar wäre. In Deutschland würde keiner einfach mal eben bei Aldi, Penny, Rewe, Famila oder sonst wo anrufen und fragen, ob die ein bisschen Gemüse von einem verkaufen wollen Lachend

Noch steht dort kein Haus, aber sie haben sich ein Bad und eine kleine offene Küche zusammengezimmert und wohnen in einem Wohnwagen. Genau wie wir, für die Zeit, die wir da waren. Unser Wohnwagen Küche, Bad und Wohnwagen der beiden Aber eine Nacht haben wir nicht in dem Wohnwagen geschlafen, sondern unter freiem Himmel. Und weil Charly ja so ein kleiner Schisser ist, haben wir nicht einfach auf dem Boden geschlafen, sondern hoch oben auf dem Dach des Geländewagens der beiden. Weit weg von Schlangen, Spinnen uns sonstigem Getier.

Wie bereits erwähnt, haben sie noch ein Haus, aber schon ein Schwimmbad. Sie wollen nämlich in Zukunft Yabbies ( ich glaube das sind Süßwasserkrebse) verkaufen und haben deswegen große Becken angelegt, in denen die Yabbies leben. Aber einer ist noch leer und denen nutzen sie um sich tagsüber abzukühlen. Denn es war bereits 45 Grad im Schatten.Überrascht Und wir hatten noch Frühling. Also sind wir jede Stunde einmal kurz in Pool gesprungen und haben uns abgekühlt. Cool

Wir haben in der Woche Yabbies gefisht, sortiert und gegessen, Schafe geschoren, Gemüse geerntet, Pflanzen gepflanzt, gekocht und sind mit Rob auf die Jagd gegangenLachend Bei uns war noch schönes Wetter, hinten braute sich ein Gewitter zusammen

Ein Tag haben uns Anjo und Rob empfohlen den nahegelegenen ALigator Gorche zu besichtigen bzw. einen spaziergang dadurch zu machen. 1,5 Stunden sollte das dauern und wir hatten auch Lust dazu. Wir uns also mit unserem Marelin auf den Weg zu dem "nahegelegenen" ( 14 Km entfernt) Aligator Gorch gemacht. Dort angekommen gab es dieses Schild: Man beachte...der grüne Weg ist der, der 1,5 - 2 Stunden dauern soll. Da standen auch die Sehenswürdigkeiten, die man sich unterwegs nicht engehen lassen sollte. Eines davon waren die Terassen. Wir uns also super motiviert auf den Weg gemacht.   Nach einer Treppe gab es die erste Weggabelung und rechts stand The Terrace. Ahh dachte sich Charlotti, die sollte man ja unbedingt angucken. Also beschlossen wir unseren Rundgang mit den Terassen zu beginnen. Zu der anderen Sehenswürdigkeit würde man dann ja auf dem Rückweg kommen. Die Terassen hatten wir dann auch schnell passiert und marschierten fleißig weiter. Der Weg war ziemlich uneben, aber es sollte ja auch ein Abenteuer sein. Es führte uns durchgehend durch den trockenen Creek und wir begegneten zwei Kängurus, die sich von uns überhaupt nicht stören ließen. Es wirkte, als hätten sie noch nie Menschen gesehen und wüssten nicht, dass sie davor jetzt weglaufen müssen. Super spannend und niedlich. Nach knapp zwei Stunden ging es wieder eine Treppe hinnauf und wir dachten: Machen wir lieber nochmal schnell ein Foto, bevor es zu ende ist. CHeeeeeese : 5 Minuten später kamen wir an DIESES Schild (man beachte das "you are here")   Jaaa huppsala...! Da sind wir wohl irgendwo falsch abgebogen. Was wir nämlich nicht wussten ist, dass man sich die Terassen angucken soll und dann wieder zurück auf den Weg gehen sollte. Wir haben also statt den 2 Stunden walk den 4 Stunden walk genommen. Erst haben wir uns noch darüber schlappgelacht, aber als wir auf die Uhr geguckt haben, fanden wir das nicht mehr so lustig. Es war bereits halb sieben. In zwei Stunden wird es stockdunkel. Und was lernt man als erstes wenn man nach AUstralien kommt und was einem jeder sagt, wenn man ein Auto kauft? NIIIICHT im dunkeln fahren. Außerdem hatten wir Sorge, dass Rob und Anjo sich sorgen machen. Also sind wir den Rest der Strecke GERANNT. Erst Bergab...aber holla die walla, super anstregend und dann Bergauf. Huiii jetzt wissen wir, warum Marelin immer so langsam wird, wenn wir einen Berg rauffahren. Aber dafür haben wir dann für die gesamte Strecke nur 3 Stunden gebraucht. WeinendLachend Als wir wieder bei Rob und Anjo ankamen, saßen die beiden gemütlich in der Küche und haben Pizza gegessen. Sie meinte, sie hätten gewartet bis es ganz dunkel ist, dann wären sie uns suchen gekommen. Das ist AustralienLachend

Auch die Woche hatte ein Ende und wir mussten ja langsam mal anfangen Geld zu verdienen!! Also haben wir uns verabschiedet und sind mit einer Gemüseladung reicher und einer Weinflasche auf nach Eyre Peninsula.

In Whyalla erster Stop. Bei 8 verschiedenen Hotels, Pubs und Motels beworben. NICHTS. Ok, also weiter nach Cowell. Dort sind wir in den ersten Pub gegangen und haben gefragt und die meinten zu uns, ja es kann sein, dass wir arbeit haben, aber der Manager ist gerade nicht da, also kommt in 2 Stunden wieder. Gesagt getan, wieder kein Manager da. Eine Stunde gewartet, wieder hingegangen, Manager da, aber kein Job. OK, super ätzend, da haben wir den ganzen Nachmittag in Cowell verbracht um dann ein Nein zu bekommen. Wir waren so frustiert, dass wir beschlossen, nicht runter nach Port Lincoln zu fahren, sondern gleich rüber an die andere Seite zu den Surfern, dort ein paar schöne Tage verbringen und dann gleich weiter nach Perth. Da soll es nämlich JObs wie Sand am Meer geben.Wir dachten...ach in Cleeve ( das liegt auf dem Weg) können wir ja nochmal in dem einen Hotel fragen. Haben wir auch. Die Chefin war super nett und meinte: Ich hab zwar keine Arbeit, aber sucht ihr auch eine Unterkunft? Ich habe da nämlich so eine Freundin in Port Lincoln, die nimmt immer so Leute wie Euch aus Europa bei sich auf und hilft denen einen Job zu finden. MOment, ich ruf sie mal eben an. Das hat sie dann auch und wir sollten uns sofrt auf den Weg zu ihr machen, denn sie "liebt Deutschland". Sie klang schon am Telefon total verrückt. Naja egal, hier sind wir jetzt also. Bei Barry und Pamela. HAHA, ja es sieht heftig aus. Ist es auch Lachend Pamela kennt die halbe Stadt und wollte uns helfen einen Job zu finden. Und das ist der Grund, warum wir erst jetzt schreiben. Wir wollten erst schreiben, wenn wir einen Job haben uuuuuuuuuuuund ( Trommelwirbel) den haben wir eeeeendlich Lachend Sogar OHNE Pamelas Kontakte. Ab morgen arbeiten wir im Cafe Chinos...leider nicht so viele Stunden, deswegen suchen wir noch einen zweiten Job, aber wir sind so überglücklich jetzt.

Wir haben schon total viel unternommen mit Pamela und Barry, aber das erzählen wir euch nächstes Mal, denn ich würd das hier nicht alles lesen, weils sogar mir schon viel zu viel ist.

Wir gehen jetzt joggen. Bis baaaald,

Charly und Merle

Sonntag, 18.11.2012

Die Dinge ändern sich schneller als man denkt...

Als wir letzten Freitag genervt von unserer Internettour wieder zurück ins Hostel kamen erlebten wir eine Überraschung. Während andere mehrere Wochen auf einen Job warten mussten, hatten wir schon noch einem Tag einen. Denn als wir wie gesagt zurück kamen, kam Lesley ( Die Herbergsmutti sozusagen) zu uns und meinte, dass wir drei nächsten Tag einen Job hätten Lächelnd. Als wir fragten, was für einen denn, sagte sie nur: Kürbisse. Kürbisse sind lecker dachte ich, aber auch groß und schwer...trotzdem, wir freuten uns. Nächsten Tag ging es also los zum Farmer und wir hatten schon von den anderen aus dem Hostel gehört, dass der Farmer cool drauf sein soll und er einer der wenigen ist, der gerne zahlt. Geld Als wir am Feld ankamen, waren da keine Kürbisse und Merle sagte: Naja, vielleicht müssen wir die Kürbisse erst noch pflanzen Zunge raus. Nicht ganz, aber wir mussten Unkraut jäten. Nicht einen kleinen Gemüsegarten, sondern ein riesiges Feld. Wir bekamen alle eine Hacke ( aber in groß) in die Hand und fingen an. Wir waren vier Backpacker und zu unserem Erstaunen packte der Farmer sogar auch mit an. Es erinnerte uns an frühere Gartenbauunterricht stunden. Obwohl man meistens mit seiner Reihe beschäftigt war und sich darauf konzentrierte nicht den kleinen Kürbispflanzen die Köpfe abzuhacken, was trotzdem ab und zu passierte, wagte man ab und zu einen Blick in die Runde und ich muss schon sagen, dass ziemlich lächerlich aus, wie 5 kleine Menschen auf einem riesigen Feld standen und wild in der Erde rumhackten. Wenn jemand uns gesehen hätte, der hat bestimmt gedacht: Oh man, die armen kleinen Dummerchen, denken sie wirklich, dass sie das alles schaffen können? Aber nach 5 Stunden hatten wir die Hälfte des Feldes geschafft und George ( der Farmer) sagte, dass wir für heute Schluss machen, weil es zu heiß für die Pflanzen sei jetzt. ( Haben wir auch nicht verstanden, aber naja, vielleicht hatte er auch kein Bock mehr). Nächsten Tag durften WIR aber leider nicht wieder arbeiten, weil wir auscheckten und dadurch nicht mehr berechtigt waren, die Arbeit anzutreten, die uns das Hostel vermittelt hatte. Tja, entweder man ist in einem stinkendem, dreckigen und unordentlichen und hat Arbeitt oder eben nicht. Leider hatten wir keine Kamera dabei ( macht man ja auch nicht beim ersten Arbeitstag Zwinkernd), dabei hätten wir so gerne ein Foto gehabt, bei dem wir alle 4 hinten auf dem Pick-Up des Farmers saßen und zurück zur Farm düsten.Lachend Ja soviel zu unserem ersten Job. Das Resultat sind Muskelkater im Rücken, Blasen an den Fingern und 70 Dollar ( weniger, als wir erhofft hatten, aber wenigstens die blöden Hostelkosten hatten wir wieder drin).

Im Nachhinein, JETZT wo wir im Paradies sind ( dazu später mehr), müssen wir sagen, dass wir dem Hostel vielleicht doch ein bisschen unrecht getan haben, Es war zwar dreckig, unordentlich und naja, nicht das tollste Hostel der Welt, aber wir hatten trotzdem 3 nette Tage da, was aber hauptsächlich durch die netten Leute und die schöne Umgebung zustande kam. Unser Hintereingang vom Zimmer Früher ist es ein Motel gewesen. Milliiioooonen...oder ein Dutzend? Leider durch die Scheibe fotografiert Diese Weite In Adelaide...in einem quasi ausgestorbenen Park Die dreckigen Sachen haben wir lieber ausgelassen. Und ich muss immer wieder feststellen, dass Engländer und Schotten urkomische Geschöpfe sind.

Wie wir bereits sagten, befinden wir uns jetzt gerade im Paradies und das kam so: Wir hatten uns ja beim Wwoof'n ( World wide opportunities on Organic Farms) angemeldet und einfach mal auf gut Glück 10 Anfragen verschickt. Die erste Antwort kam schon am selben Abend, als Nick mich auf dem Handy anrief. Laut der Beschreibung seines Hofes hat Nick ein paar Schafe, ein paar Kühe und macht irgendwas mit Feigen. Schafen finden wir ja sowieso toll und Feigen fanden wir auch interessant. Er rief uns also an und sagte, dass wir gerne zu ihm kommen könnten und das hatten wir dann auch vor. Wir bekamen noch 3 andere Zusagen, die wir dann aber erstmal nach hinten schieben mussten. Heute checkten wir also in unserem wunderbaren Hostel aus und machten uns zusammen mit Peter auf den Weg zurück nach Adelaide. Dort setzten wir Peter ab und fuhren weiter Richtung Ashbourne. Die genaue Wegbeschreibung hatte uns Nick zugesendet. Als wir ankamen, sahen wir das: Ist das der Hammer oder ist das der Hammer? Aber es kommt noch dicker. Aber erstmal gab es eine Führung durchs Haus. Auch schon ziemlich dick!!! Unser Zimmer, ab dem folgenden Tag...heute noch nicht. Unser Zimmer für die heutige Nacht...ist das nicht niedlich? Danach fuhren wir zusammen in den nächsten Ort um etwas einzukaufen. Daraus wurde dann auch gleich eine Stadtführung: Wir fahren gleich zum Supermarkt, aber erstmal zeig ich euch ein bisschen was von der Stadt. Überrascht Wir waren von so viel Freundlichkeit übermannt und wussten nicht, dass es NOCH dicker kommen sollte. Übrigens, im dichtesten Ort gibt es einen Pub, im zweitdichtesten drei und in dem DeutschenDorf in der Nähe zwei, wovon einer aber doof ist. Wisst ihr Bescheid? Zunge raus

Wir marschierten durch den Supermarkt und das war eine Wohltat ansich. Es flogen lediglich gesunde Sachen ( Salat, Tomaten, Paprika, Zucchini, Chockues ( Eine Mischung aus Gurke und Kartoffeln, mega lecker), Pilze, Gurke, Spargel, Mangos, Bananen und so weiter halt)in den Einkaufswagen. Viel besser, als unsere letzten Einkäufe. Nudeln, Reis, Kartoffeln und Möhren. Obwohl wir eigentlich auch ganz lecker gekocht haben.Lächelnd Das alles flog übriegens nur in den EInkaufskorb, weil ich kurz erwähnte, dass ich lange keinen Salat mehr gegessen habe.

Zuhause angekommen, mussten wir uns auf die Veranda setzen und den Koalas lauschen während er in der Küche die Musik aufdrehte und Salat machte. Zwischendurch kam er raus und hing uns die Hängematte auf...mehr Urlaub, als Arbeiten und dafür Essen und Unterkunft zu bekommen. Er deckte den Tisch und plötzlich stand der DICKSTE und BESTE Salat vor uns, den es in so manchem Restaurant nicht besser gibt. Er selber aß nichts, weil er zu einem Segelflugtreffen ( wir glauben, er ist so eine Art SegelflugzeugFreak, weil überall im Haus liegen Bastelsachen dafür rum) musste. Hallo? Wie krass ist das denn?Überrascht Er macht für uns einen sooo heftigen Salat und fährt dann und lässt uns alleine in seinem wunderschönen Haus. Vorher hat er uns noch den Nachtisch an den Tisch gebracht und sagte, dass wir BITTE vorsichtig sein sollen, weil die Himbeeren noch gefroren sind. Eigentlich dachten wir, dass wir uns an die außergewöhnliche Freundlichkeit der Australier gewöhnt hatte, aber das toppte echt so einiges.

Jetzt sitzen wir in unserem Zimmer voller uralter Bücher und zuckersüßer Bettwäsche, trinken eine heiße Schokolade und warten auf die Rückkehr, eines einfach sooo freundlichen Menschen.

Wir sind gespannt, was morgen für Arbeit auf uns zu kommt. Aber wir werden uns abrackern um uns ein bisschen zu revengieren.

Gute Nacht!

Freitag, 16.11.2012

Jobsuche

Hier mal ein kurzer Bericht von uns, damit ihr nicht wieder meckert, dass wir uns so lange nicht melden Zwinkernd

Die Jobsuche von Adelaide aus über das Internet gestaltete sich als äußerst schwierig. Zumindest was die Jobs auf Farms betrifft. Wir riefen bestimmt bei 25 Farmen an und alle sagten uns, dass sie im Moment keine Arbeit für uns haben. Also entschieden wir uns direkt in die Gegenden zu fahren, in denen die Farmen liegen und einfach mal anzufragen.

Zuerst wollten wir es allerdings noch in einem Working Hostel versuchen. Für diejenigen, die nicht wissen, was ein Working Hostel ist: Das sind Hostels...meist mittem im Nirgendwo, die einem Jobs vermitteln und einen dorthin bringen und auch wieder abholen. Was besonders für Leute ohne Auto sehr gut ist, weil die Farmen noch weiter im Nirgendwo liegen, dass man sie nicht mit Bus oder Bahn erreichen kann.

Gut, wir also sämtliche Working HOstels in unserer Nähe rausgesucht und angerufen, ob die Betten frei haben und Arbeit. Der eine brauchte in einer Woche Mädels ( ok, den behalten wir im Hinterkopf), andere hatten nichts und eins sagte zu uns: Nicht viel arbeit, aber Orangenpflücken bestimmt. Voller Euphorie machten wir uns auf den 3 stündigen Weg. Als wir ankamen, erlitten wir schon so einen kleinen Schock. Was im Internet super klingt : Pool, Billiardtisch, 4 Bett-Zimmer, super Ausblick und so weiter, war wirklich nicht das, was es sein sollte. Es gab zwar diese Dinge alle, aber in einem so schlechten Zustand, dass ich fast aus den Latschen gefallen bin. Ich bin hart im nehmen und vorallem was Dreck angeht nicht zimperlich, aber das war wirklich nicht schön. Überall Ameisen, Dreck, Müll und ALLES kaputt. DRaußen standen überall Bierflaschen, was ich im Grunde nicht schlimm finde, aber in der dazugehörigen Kulisse doch irgendwie ...hm naja.Und hinzukam noch, dass es keine Jobs gab. Bzw. man nie so genau weiß, wann es Arbeit gibt.

Unsere Zimmergenossin sah super nett aus( die lernten wir vor dem Check-In kennen) und erzählte uns, dass sie bereits seit 8 Monaten da ist. Wir waren schockiert, doch sie zuckte nur die Schultern und sagte: Ich hatte halt gute Jobs zwischendurch. Die Aussicht auf diese "guten Jobs" lies uns dann einchecken.

Doch dann kam Simon. Er ist Deutscher. Super nett und witzig. Er half uns auf ironische Weise über den Dreck und so weiter hinweg zu sehen, sagte aber gleich, dass es Wochen dauern konnte, bis es Jobs gibt. Dass es ein paar Anfang Dezember geben würde, aber man schon Geduld haben muss. Ehhh...wir sind doch extra hier her gefahren um ENDLICH anzufangen zu arbeiten. ich schreib mich doch nicht für mehrere Wochen in diesen viel zu teure, abgeranzte und blöde Hostel ein nur um auf Arbeit zu warten, wenn ich genauso gut in unserem Marelin schlafen kann und dann 25 Dollar die Nacht spare. Naja gut, 3 Tage waren aber nun mal gebucht, deswegen sind wir jetzt in den nächsten Ort gefahren ( Barmera, könnt ihr ja mal googlen. Ist ganz süß aber naja...sehr klein, was wir aber gut finden. Ich finde Großstädte in Australien irgendwie nicht australisch. Hier spielen sie übriegens Weihnachtslieder über Lautsprecher in der Einkaufsstraße. ) und sitzen in der Library um un bei Wwoof anzumelden. Freiwilligenarbeit ist immernoch besser als gar keine Arbeit!!!! Wir wollen jetzt ENDLICH was erleben.

Wir haben noch eine Jobaussicht Anfang Dezember. Sowas wie: Das Mädchen für alles auf einer Tourifarm mitten im Outback. Hätten wir mega Lust drauf, aber der Lohn ist auch "nur" Unterkunft, Verpflegung und 95 Dollar die Woche. Mal gucken. Ich sage "nur", weil man hier meistens 400-800 Dollar die Woche verdienen kann.

So, jetzt höre ich aber auf, ihr hört bestimmt die Genervtheit in meinem Schreiben. Ohne Smileys und ohne irgendwelche witzigen Sachen. Es nervt einfach wirklich, dass wir bereits 3 Wochen hier sind und noch kein großes Ding ( außer Marelin natürlich ) an Land gezogen haben. Das heißt, bisher nur im Internet hockten um auf JObsuche und Autosuche zu gehen.

Cheers,

CHarly

 

Sonntag, 11.11.2012

Endlich gehts los..

Als erstes einmal sorry, dass wir so lange nichts von uns hören lassen haben. Das hat verschiedene Gründe. Erstens waren wir voll und ganz ausgelastet mit der Auto suche und zweitens haben wir nichts wirklich Blogreifes erlebt! Zwinkernd Wir haben halt ein Auto gesucht ( auch eins gefunden, aber dazu später mehr Lachend), Probefahrten gemacht, gelesen, die Stadt weiterhin erkundet und den SCHÖNEN Strand aufgesucht !

Letztes Wochenende war der Melbourne Cup. Ein riiiiesen Pferderennen, wofür die Leute in der Umgebung sogar einen Tag frei bekommen haben. Die Stadt war voll mit schick angezogenen Menschen und alles war nochmal doppelt so teuer. Wir hatten das natürlich total vergessen und wurden auf dem Weg zu einer Probefahrt von dieser Meute hier überrascht: Der ganze Bahnhof war voll und wir mussten eine halbe Stunde anstehen um unsere Myki-Card ( das ist eine Fahrkarte, die wie eine Art Prepaid-Karte funktioniert - wie auch die Oystercard in London) aufzuladen. Natürlich kamen wir deswegen dann auch zu spät zur Probefahrt, aber es hat sich gelohnt, aber dazu nachher mehr.Da wir nun ja sowieso schon zu spät waren, hatten wir nun ein wenig Zeit uns das Geschehen anzugucken. Es gab zum Beispiel einen extra "Schminktisch", an dem man sich die Haare machen lassen konnte um dann schick mit seinem Hütchen und neuer Frisur auf das großartige Pferderennen zu gehen.

Chrissi und Caro ( Saarland-Twins) waren ein bisschen deprimiert von der Jobsuche und wir von den bisher gesehenen Autos und deswegen beschlossen wir uns den Brightonbeach mal anzuschauen. Peter ist auch mitgekommen. Merle und mir hat der St. Kilda Beach vorher nämlich nicht so gut gefallen. Da haben wir sogar unsere ersten giftigen Tiere gesehen...zum Glück alle nicht mehr am Leben. Um Erklärungen zu den Bilder zu bekommen, einfach draufklicken und dann steht unter den Bildern die Erklärung. Die Hutters, die es ja auch am richtigen Brighton Beach gibt! tote Schlange, ohne Kopf toter Kugelfisch Die Skyline von Melbourne vom Brightonbeach aus.
Zwischen der Autosuche haben wir dann immer ein paar Sachen unternommen. Waren im Botanischen Garten, haben gekocht oder haben die Billigläden nach nützlichem durchstöbert. Dustin? Eine Rolle Tesa braucht man wirklich immer. Merle war fleißig .. haha Chrissi mit der Australien-Flagge

Wir sind übriegens eine Woche bei Kat ( von Couchsurfing) geblieben. Merle beim Lesen in Kats Wohnung

Doch dann kam der Tag der Tage...der Tag an dem wir Marelin kennenlernten. Wir beschlossen Marelin in unsere Familie aufzunehmen und mit ihm Australien zu erkunden.

Wir bitten um einen tausenden Applaus für ihn, denn er ist ein bisschen schüchtern Cool

Das ist unser Schnuggi !!!! Sagt nichts gegen den Namen...der ist super und hat eine Geschichte.

Also nochmal zurück zum Anfang, als wir darauf warteten unsere Myki-Card aufladen zu können. An dem Morgen wurden wir nämlich von Merles klingelndem Telefon geweckt und dran war eine Frau namens Vicky, die so klang, als hätte sie 50 Jahre durchgeraucht. Wir hatten am Abend zuvor einen Eintrag bei Gumtree.com reingestellt, dass wir auf der Suche nach einem Toyota Landcruiser seien, weil wir damit durch Australien reisen wollen. Vicky erzählte uns also, dass sie zwei Autos hätte, die so ähnlich wären wie ein Landcruiser und dass wir gerne "vorbei kommen" könnten und uns die beiden mal ansehen könnten. "Vorbei kommen" hieß für uns eine Stunde Bahnfahrt aus Melbourne raus, aber dafür haben wir endlich mal wirkliches Australien gesehen. Melbourne ist halt doch sehr Europäisch. Und eben eine STADT..nicht wirklich das, was man sich vorstellt, wenn man nach Australien fährt.  Beide Autos fuhren wir sich wirklich super und Vicky war anders als in unseren Vorstellungen ziemlich nett und herzlich. Sie holte uns vom Bahnhof ab und brachte uns zu sich nach Hause. Dort stand schon die gesamte Nachbarschaft und sämtliche Söhne bereit, die uns in Augenschein nehmen wollten CoolVerlegen. Wir wurden jedem vorgestellt und sind dann endlich Probe gefahren. Mit dem ersten Auto alleine. Das Auto fuhr sich wirklich richtig gut, leider hatte es Schimmel im Innenraum und deswegen war für uns schnell klar, dass es das nicht werden sollte. Wenn wir nur darin fahren würden, wäre das nicht schlimm, aber wir wollten darin ja auch schlafen.
Das zweite Auto fuhren wir dann mit den beiden Söhnen von Vicky zusammen, weil die beiden uns vorher schon mitten im Nirgendwo wieder einsammeln mussten, weil wir uns verirrt hatten Zunge raus Das Auto sollte es dann eben auch sein ... Marelin Lachend Zu einem unglaublichen Preis ... 2800 Geld Wir wissen bis heute nicht, warum er so günstig war, aber wir glauben die Familie brauchte einfach Geld und musste deswegen das Auto so schnell wie möglich verkaufen...sie wollen es nämlich sogar vielleicht zurückkaufen, wenn wir es nicht mehr brauchen. Das klingt alles ziemlich strange, aber passt schon Zwinkernd Die Jungs fanden uns dann auch so nett, dass sie uns die Pinguine auf Philipp Island zeigen wollten Cool Fanden wir ja auch eigentlich sehr nett, aber das war leider in einer anderen Richtung, als wir wollten. Deswegen holen wir das in einem halben Jahr nach, wenn wir wieder in Melbourne sind.
Naja, nach langem Hin und Her und Gesprächen mit Mutti und Vati haben wir uns dann endgültig für Marelin entschieden und ihn gekauft. Wir hatten uns halt auch schon in ihn verliebt, deswegen gab es für uns einfach kein Zuück mehr.

Das war also die Geschichte dazu, wie wir an Marelin rangekommen sind Lachend

Nuuun konnte es also endlich losgehen auf unseren großartigen Road-Trip. Wirklich? Nein NOCH NICHT. Erstmal musste Marelin prepaired werden. Die Mädels wollten natürlich mit und es passte ganz gut, dass sich zwei andere Mädels aus unserer Truppe auch gerade ein Auto gekauft haben und wir deswegen zusammen einkaufen gehen konnten. 6 Mädels machen sich also auf den Weg zu Ikea und KMart. Wir wollten uns viele Sachen mit den beiden anderen teilen, damit wir Geld sparen. Zum Beispiel Becherpackungen, Spülbürsten, Teller und so weiter. Weil man braucht ja nciht immer von allem gleich 6 Stück oder so. Schlussendlich haben wir dann aber doch irgendwie nur zwei Sachen geteilt und dann statt 3 Dollar nur 1,50 bezahlt Zunge rausWir mussten wichtige Entschiedungen treffen wie: Holz oder Plastikbrett? Aaach gönnen wir uns mal was.oder Billig oder lieber breit? Welche Matratze solls sein?! Ansonsten haben wir richtige Schnäbchen bei KMart gemacht. 2 Töpfe + eine Pfanne = 12 Dollar. Gaskocher für 14 Dollar. Für alles zusammen haben wir dann doch eine beachtliche Summe bezahlt, aber naja...! Dafür sparen wir ja Hostelkosten Zwinkernd

So und dann hieß es Abschiednehmen Weinend Ein letztes leckeres Abendbrot und ein verrückter Abend auf der Dachterasse Tschüss ihr lieben...wir sehen uns in Byron Bay <3  Yammi ... Eis und Wassermelone! Die Melone hat übrigens 6 Dollar gekostet...ein kleiner Fehlkauf!

Die erste Nacht in unserem Auto war etwas unbequem und komisch, aber auch lustig. Morgens wurden wir von den ganzen Buisness-Menschen geweckt, die sich lauthals zugrüßten, denn wir standen mitten in der Stadt, was wir Abends im Dunkeln nicht so mitbekommen haben. Merle versucht sich an unserer Aufhäng-Konstruktion

Und daaaaann ging es endlich los! Wir holten Peter von seinem Hostel ab. Er war auch etwas bedröppelt, weil er gerade so nette Leute kennengelernt hat. Aber egal..wir freuten uns alle auf die Tour.

Jetzt einfach ein paar Eindrücke von der Fahrt. Wir fuhren die Great Ocean Road entlang. Ich hätte am liebsten alle 2 Minuten angehalten und ein paar Fotos gemacht, weil es einfach so wunderschön alles war. kleine Stärkung zwischendurch. 200 Gramm Nüsse für 3 Dollar. Ein echtes Schnäbchen aus dem KMart. Haben wir schon für 8 Dollar gesehen. Peter Die 12 Apostel Dort hinten war Sonne...bei uns nicht ! Eins meiner Lieblingsbilder Was so aussieht, wie lauter kleine Vögel oder Pinguine oder so...sind alles kleiner Surfer-Lehrlinge!  

Gegen späten Abend sind wir dann in Warrnambool angekommen. Einem kleinen Ort, der aussieht wie eine riesengroße Ferienanlage. Dort setzten wir Peter bei einem Hostel ab, das auch eine Garage hatte...wo wir uns eine Zangen ausborgten und unsere Rückbank ausschraubten, da wir dadurch sehr viel mehr Platz hatten. Peters Hostel...eigentlich für Surfer gedacht Merle am Rückbank ausschrauben ;) Und dann suchten wir uns einen Schlafplatz. Ein Parkplatz vor einem Spielplatz schien uns passend, denn dort gab es auch Toiletten. Merle macht frühstück.

Nächsten Tag ging es weiter nach Adelaide. Ziemlich lange Strecke...ziemlich langweilig. Also wunderbare Natur, aber sonst nichts. Als Merle und Peter geschlafen haben, hab ich mir mal den Spaß erlaubt und die Autos gezählt, die mir in 50 Kilometern entgegen gekommen sind. 28 Stück. Klingt erstmal viel, aber wir befanden uns auf dem Highway...eine größere Straße gibt es nicht. Ungefähr alle 2 Kilometer kommt einem dann ein Auto entgegen.

Jetzt sind wir in Adelaide.Merle und ich haben heute die freien Toiletten eines Schwimbads ausgenutzt um uns zu waschen Lachend Kam dann auch nicht komisch, wenn man da mit Handtuch und Kulturtasche hereinspaziert ist. Auf dem Parkplatz des Schwimmbads.

Jetzt sitzen wir in einem Mc Donald und nutzen das freie WIFI. Peter und Merle suchen nach Jobs und ich schreibe Euch einen echt langen Beitrag...ich bin ziemlich begeistert davon.

Also ich begeb mich dann jetzt auch mal auf Powerjobsuche. Wir können uns leider nicht so oft melden, weil wir so selten Internet haben und auch wenig Zeit.

Also dann Cheers Küssend

Liebe Grüße von Merle, Peter und Charly

PS: 1016 Kilometer

 

Dienstag, 30.10.2012

Don't worry - everything is alright!

Das Motto der Australier!

1. Der Bankautomat

Unsere beiden süßen Saarland-Twins haben versucht Geld abzuheben, doch der Automat wollte ihnen nichts geben. Als sie völlig aufgelöst zur Bankangestellten gegangen sind, sagte sie in einem herrlichen indischen Akzent: Don't worry - everything is alright.
Ja, also wenn man ohne Geld dasteht, ist eigentlich nichts alright! WeinendZwinkernd

2. Der Fahrkartenautomat

Auf dem Weg zu Peter wollten wir eine Fahrkarte kaufen, wussten aber nicht wie. Wir also einen nett aussehenden jungen Asiaten gefragt, wo man denn eine Fahrkarte kaufen kann. Und er hat auf den Automaten gezeigt. Darauf wir: Yeah, but it's out of order! Und er: okaaaay then relax. Also Fahrkarten sind hier überbewertet Zwinkernd

3. Die Zuspät-Kommer

1. Wir, das heißt alle unserer Agentur , hatten einen Termin im Office. Also bei der Partneragentur, die sich hier um uns kümmert. Den Weg hatten wir ein bisschen unterschätzt und waren deswegen schon ziemlich über der Zeit. Eine viertel Stunde zu spät kamen wir dann doch sehr peinlich berührt und abgehetzt im Office an. Naja, wir sollten uns dann erstmal einen Kaffee holen und darauf warten, dass es in einer halben Stunde losgeht. Halb zehn da sein heißt also viertel nach Zehn geht es los Zwinkernd

2. Wir waren um 16 Uhr mit unserem Host (Kat) bei unser neuen Unterkunft verabredet. Daraus wurde dann schon 17 Uhr gemacht, weil sie noch mit Freunden am Strand war. Wir waren aber auch noch nicht unterwegs, deswegen kein Problem. Um 17 Uhr ruft sie uns an und sagt, dass es ein bisschen später wird. Wir waren auch zu spät, also auch das kein Problem Zwinkernd Später rief sie nochmal an und sagte, dass sie noch 20 Minuten braucht...da waren wir bereits eine 3/4 Stunde zu spät Zunge raus

Ja soviel zu: Don't worry - everything is alright.

Ansonsten ist hier alles weiterhin sehr teuer, aber wir haben Aldi gefunden und sind daher zu Schnäbsche-Jägern ( wie unsere Saarland-Twins sagen würden) geworden. Wir kochen meistens zu viert und sparen daher viel Geld. Einen Tag haben wir ein gut gefüllten Abendsbrottisch gehabt und jeder hat nur 1 Dollar bezahlt. Lächelnd

Unsere Tage verbringen wir im Moment damit, die Stadt zu erkunden, die Ausblicke zu genießen und ein Auto zu finden.

Obwohl Melbourne für uns echt die Stadt der Ausblicke ist, weil wir bisher immer tolle Ausblicke genießen durften, fühlen wir uns hier nicht sehr wohl und wollen sobald wie es geht raus aus der Stadt and on the road again Lachend

Dann soll es Richtung Westküste gehen! Lächelnd Vier Monate arbeiten! Farmwork, fruitpicking, waiting und so weiter! Wenn wir dann ordentlich viel Geld gesparrt haben, wollen wir von der Westküste an die Ostküste fliegen und von oben wieder runter nach Melbourne reisen. Ohne arbeiten Zwinkernd wenn uns das Geld nicht ausgeht!

Aber Pläne und Umstände können sich bekanntlich ändern und deswegen halten wir Euch weiterhin auf dem laufenden Lächelnd

Cheers

Samstag, 27.10.2012

nur müde!!

also wir sind jetzt da, aber sowas haben wir noch nicht erlebt...wir können NICHTS mehr...wir sind einfach so verdammt müde und wir müssen noch bis 20 uhr wach bleiben damit wir dann die nacht schlafen können!

Das ist auf unserem HOstel...die Dachterasse :D

bald kommen auch mal bessere fotos, aber jetzt erst mal nur die...!

Uns gehts gut, das wetter ist nur nicht so toll und wir sind nuuuur müde!

gute Nacht!

achjaaa..eine stunde internet kostet bei uns im hostel 4 dollar! ALLLLLEES ist teuer!

wir sind auch grad nur so meckerich, weil wir so müde sind!

Freitag, 26.10.2012

Seit 24 Stunden unterwegs :O

Huhuuuuu,

wir sind jetzt seit 24 Stunden unterwegs und schon leeeeicht müde! Zwinkernd In Singapur bisschen kaputt ;)

Während den 5 Stunden Zugfahrt haben wir unsere Zahlreichen Geschenke begutachtet und teilweise ziemlich gelacht ( Mädels? ihr seid sooo verrückt...völlig ballaballa im Kopf Lachend - natürlich hat das erstmal alles nicht funktioniert, aber irgendwann hatten wir den Dreh raus Zunge raus) Die ersten 50 Mal Stein, Schere, Papier um einen Button, den derjenige bekommt, der bei 100 Mal am öftesten gewinnt, wurden auch schon abgehalten.

Zahlreiche Süßigkeiten mussten vernichtet werden, weil unser Handgepäck zu schwer war...was ja total dumm ist, weil das ja dann in unserem Bauch ist und deswegen trotzdem wiegt...dann war uns schlecht..! Suuuuuper, für einen 12 Stunden Flug! Unentschlossen

Der Flug war irgendwie nicht sooo schlimm...also es war zwar zeimlich eng und wir konnten nicht so gut schlafen, aber ging schneller um als gedacht!

Joa, jetzt sitzen wir in Singapur am Flughafen und haben grad Zähne geputzt. Hier ist es, wie man es sicht vorstellt! Alles wie geleckt und ziemlich warm!

Achja, die anderen von unserer Organisation sind auch eigentlich alle ganz nett Lächelnd

Also dann tschüss,

Charly und Merle

 

ZUSAMMENFASSUNG FÜR LYNN UND SANKA: Uns gehts gut!

Mittwoch, 24.10.2012

Morgen gehts los!

Hallo ihr Lieben,

morgen geht es los! Überrascht Die letzte Woche ging jetzt doch ziemlich fix! Ich bin gerade am packen...Merle ist wahrscheinlich schon lange fertig Zwinkernd Natürlich bin ich mir wie immer unsicher, ob ich alles habe, aber Australien ist ja auch ein zivilisiertes Land und man kann im Grunde alles nachkaufen Lachend

Der nächste Eintrag wird in jedem Fall spannender Zunge raus

Bis dann,

Charly